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hund jackrussel in entspanntem trab mit notenEure persönliche Hymne

Findet "euer Lied"!

Gibt es Dinge, die dein Hund nicht mag? Oder sogar fürchtet? Andere Hunde vielleicht? Oder Fahrräder? Menschen mit Regenmänteln oder Sonnenbrillen?

Dann gibt es einen tollen Trick, der dir und deinem Hund helfen kann, solche Situationen zu managen: Eure gemeinsame Hymne!

Dafür eignet sich jedes Lied mit einem flotten, gleichmäßigen Rhythmus: Staying alive von den BeeGees oder Pretty Woman von Roy Orbison sind dafür super geeignet!

Probiert es mal auf freier Strecke: Du marschierst etwa 10 Meter schön rhythmisch im Takt. Du darfst auch leise mitsingen oder im Takt "dap-dap-dap" murmeln, damit du nicht aus dem Takt kommst. Der Job für dienen Hund ist einfacher: Er läuft einfach nebenher.

Auf freier Strecke kein Problem? Dann könnt ihr den Schwierigkeitsgrad erhöhen und marschiert ein Stück, wenn irgendwo Ablenkung herrscht, zum Beispiel ein paar Kinder Ball spielen oder jemand in der Nähe jemand grillt. Damit wird die Sache für deinen Hund schon schwieriger.

Das Ziel der Übung ist, dass ihr beide euren gemeinsamen Rhythmus findet und ihn auch unter Ablenkung locker halten könnt.

Mit jedem Üben wird der Song mehr zu "eurem" Lied, eurer persönlichen Hymne.

Wenn der Song zu eurer persönlichen Hymne geworden ist, könnt ihr auch anfangen, ihn in Gefahren-Situationen nutzen. Zum Beispiel, wenn ihr auf engem Weg an ungeliebten Artgenossen vorbei müsst.

Dann könnt ihr großzügig ein paar Meter vor der Engstelle anfangen, bevor die Situation unangenehm wird. Und dann: Konzentriert euch nur auf euch und euer Lied.

Ihr solltet den Song erst dann als Gefahren-Hymne nutzen, wenn euch der Rhythmus in Fleisch und Blut übergegangen und eine persönliche Verbindung zwischen euch geworden ist.

Am Anfang ist es möglich, dass du etwas aufgeregt bist, wenn ihr eure Hymne im Ernstfall testen wollt. Dann kannst du am Anfang noch ein Hilfsmittel dazunehmen. Das kann ein Leckerchen vor der Nase deines Hundes sein, oder ein Kopfhalfter, mit dem du seinen Kopf besser halten kannst. Das gibt dir etwas Sicherheit, vor allem wenn eine solche Situation vorher schon einmal peinlich geendet ist.

Aber egal, welches Hilfsmittel ihr benutzt: Immer schön den Rhythmus halten. Die Kombination mit einem Hilfstmittel solltet ihr vorher auch mal proben, sonst kommst du in der Aufregung des Ernstfalls doch noch durcheinander. 

 

 

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